ABOUT

That`s me !

Dear visitors, welcome to my website! I`m an artist and photographer. I would like to introduce you to my work and the way I think. 

Liebe Besucher, ich heiße sie herzlich willkommen auf meiner Webseite! Ich arbeite als Künstler und Fotograf. Auf dieser Seite möchte ich Ihnen ein wenig über mich erzählen und Ihnen die Hintergründe meiner Arbeit näher bringen.

 

Martin Roller Portrait

About me.

I studied fine arts at St.Helens College of Art and Design (United Kingdom) and graphics/ illustration at the University of Arts in Berlin (Germany). Since finishing my studies in 2007 I live and work in Berlin.

 

People ask me if I do only photographs. Well my passion is to work on these objects and pictures but I started very early with drawing and painting. You can see some of my early works on my blog.

 

But after many years of working in this business I think art is not only about taking a pencil and a paper and producing a nice picture but about expressing your ideas. And this can happen in any way. It doesn`t even have to be a product at all in the end. An artist can only provide an idea.

 

My work is about providing ideas. To achieve this I slip into many roles. As long as I produce these objects  I`m a craftsman and sculptor. In front of the camera I stage the objects like an illustrator or painter. Once I get behind the camera pressing the shutter I think as a photographer. And when I later do the postproduction on the computer I find myself in the role of an graphics designer. Therefore, I find it not easy to search for a suitable name where I can gather all the activities my work consists of.

 

Über mich.

Ich habe bildende Kunst am St. Helens College of Art and Design in England und Grafikdesign/  Illustration an der Universität der Künste in Berlin studiert. Seit dem Ende meines Studiums 2007 lebe und arbeite ich in Berlin.

 

Ich werde häufig gefragt ob sich meine Arbeit auf das Erstellen von Fotographien beschränkt. Ich arbeite mit großer Hingabe an diesen Bildern aber ich fing schon sehr früh an zu zeichnen und zu malen. Sie können einige meiner frühen Bilder auf diesem Blog einsehen.

 

Nach vielen Jahren in dieser Branche denke ich jedoch, dass Kunst nicht nur daraus besteht einen Stift in die Hand zu nehmen um ein schönes Bild auf ein Blatt Papier zu zaubern. Ich denke, es geht hauptsächlich darum seine Ideen auszudrücken. Und dazu gibt es viele Möglichkeiten! Ein Künstler muss dazu nicht mal mehr ein Produkt erstellen. Er kann auch einfach nur eine Idee liefern.

 

In meinen  Arbeiten geht es mir vorrangig darum eine Idee zu entwerfen. Dazu schlüpfe ich in viele Rollen. Solange ich an den Objekten arbeite bin ich Handwerker und Bildhauer. Vor der Kamera versuche ich die Objekte wie ein Illustrator und Maler in Szene zu setzen. Sobald ich hinter der Kamera stehe und den Auslöser drücke denke ich wie ein Fotograf und wenn ich die Bilder später an meinem Computer noch zurechtrücke und die Farben nachbearbeite finde ich mich in der Rolle des Grafikdesigners wieder. Es fällt mir daher nicht ganz einfach eine einzige Bezeichnung für all die Tätigkeiten zu finden die meine Arbeit ausmachen.

 

 

Martin_Roller_Studio_01
Martin_Roller_Studio_01

Martin_Roller_Studio_02
Martin_Roller_Studio_02

Martin_Roller_Studio_07
Martin_Roller_Studio_07

Martin_Roller_Studio_01
Martin_Roller_Studio_01

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My Picturology

Collages or the transformation of objects.

Collages can have an impressive significance, since they bring together things that we normally separate by a natural principle of classification. However, the possibilities of modern image editing programs have blown up the spectrum of collagemaking. Nowadays there is a vast majority of digitally produced photomontages ignoring any rule. This leads to images which are arbitrary, meaningless and uninteresting.

 

Working with real objects.

I work mainly with realistic settings. Although the objects look as though they were digitally produced and put together like photomontages, I built each work of art by hand. Some of my works took several days to emerge. One important feature of my work and probably the most important one is that all the combined objects are realistic. That they all fit together in there dimensions. For instance I would never put a cow on the moon or an elephant inside a bird cage. Because it`s simply impossible.

 

Artistic background.

In my way of working I consider everything as a part of a "visual alphabet". I realized how strong a "visual vocabulary" consisting of different signs sensitively combined can be. Every picture I produce develops new and unspoken words which are corresponding with our imagination. And this is something which keeps our minds busy and extends our viewpoint while looking at these images. It`s a refreshment and gain for the mind.

 

Unique characteristics.

I try to combine two different viewpoints in the observer. On the one side we have this strong surrealistic moment while looking at the pictures and on the other side one can see the fine and passionate craftsmanship which enhances my work not being simply a digitally generated picture.

Photomontages have been used for decades in the artistic and advertising photography. No wonder that they sometimes lacking power to stimulate a bored viewers eye. In my work I would like to refresh the viewers perception by showing that there is significance and also a lot of work attached to a picture.

 

Meine Bilderologie

Collagen oder "visuelle Kollisionen"

Bildcollagen können eine beeindruckende Aussagekraft besitzen, da sie Dinge zusammenbringen, die wir durch ein natürliches Ordnungsprinzip trennen. Allerdings haben die Möglichkeiten moderner Bildbearbeitungsprogramme das Spektrum der Bildcollage gesprengt. Unsinnige Fotomontagen, die sich über alle Dimensionen hinwegsetzen führen schnell zu künstlichen und unglaubwürdigen Bildern. Sie werden bedeutungslos und uninteressant.

 

Das Arbeiten mit realistischen Settings.

Um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu gewinnen arbeite ich hauptsächlich mit realistischen Settings. Es sind reale Objekte, zu denen dieser auch eine logische Verbindung aufbauen kann. Diese Regel bleibt in allen meinen Arbeiten bestehen. Mit Pinzetten, Nadeln und vor allem sehr viel Geduld rücke ich der Materie, beinahe wie ein Chirurg auf den Leib.

 

Künstlerischer Hintergrund.

Ich widme mich "visuellen Kollisionen", Stilleben bei denen ich gewöhnliche Objekte miteinander verschmelze um daraus etwas Neues zu machen. Es entstehen Dinge, die unseren erlernten Regeln widersprechen.

Diese Dinge unterliegen dennoch einer rationalen und ästhetischen Ordnung. Ich sehe sie als Zeichen eines bildlichen Vokabulars (Schuh, Salami, Globus, Orange, ...) mit dessen visueller Sprache ich Experimente durchführe.

Mein Ziel ist es neue "bildliche Vokabeln" zu erzeugen, die im Betrachter zu neuen Begriffen führen und alternative Blickwinkel eröffnen. Meine Arbeiten wurden jüngst als "kleine visuelle Schocks" betitelt. Und das sind sie wohl auch. Denn sie zerren und ziehen an den Grundlagen unserer visuellen Kommunikation.

 

Worauf es mir besonders ankommt.

In meinen Arbeiten versuche ich im Betrachter zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen zusammenzuführen. Auf der einen Seite beruht die ausserordentliche Aussagekraft der Bilder auf dem surrealistischen Prinzip und auf der anderen Seite lege ich großen Wert darauf, dass die Metamorphosen auf den Bildern durch die hohe handwerkliche Kunstfertigkeit besonders zur Geltung kommen.

 

Seit Jahrzehnten spielen Collagen eine große Rolle in der Kunst- und Produktfotografie. Kein Wunder, dass es in diesem Genre immer schwerer fälllt den Betrachter überhaupt noch zu erreichen. Ich würde mir wünschen, dass sich meine Arbeiten wie eine Art Erfrischungsgetränk für ein, ans Vorbeisehen gewöhntes Auge anfühlen.